NEWS-FLASH DER WOCHE #075

Yay!

Roy Andersson beginnt den Dreh seines Films About Endlessness, in dem Figuren wie ein Priester, eine Werbefrau, ein Champagnerliebhaber und Adolf Hitler vorkommen. Mit der Premiere ist allerdings erst 2019 zu rechnen.

Im Remake der Komödie Dirty Rotten Scoundrels wird neben Rebel Wilson nun wohl auch Anne Hathaway zu sehen sein. Der neue Film wird den Titel Nasty Women tragen.

Der rumänische Regisseur Marian Crişan arbeitet an seinem vierten Spielfilm namens Berliner, einer Satire über einen korrupten Politiker.

Daisey Ridley quetscht den Paramount-Thriller A Woman Of No Importance zwischen ihre Star Wars-Jobs. Es geht um die Spionin Virginia Hall, die in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg versuchte in den American Foreign Service zu kommen und dort wegen ihres Geschlechts und eines in einem Jagdunfall verlorenen Beins nicht angenommen wurde.

James Ponsoldt wurde für die Regie eines noch unbetitelten Science Fiction-Films angeheuert, der auf der Kurzgeschichte Inconstant Moon von Larry Niven basiert. Im Mittelpunkt steht ein Paar in Los Angeles, das eines Nachts kurz vor der Trennung steht – während die Welt infolge einer Umweltkatastrophe kurz vor dem Untergang steht.

Jonah Hills Karriereambitionen sind ungebrochen. Für sein Regiedebüt Mid 90s konnte er keine Geringere als Michelle Williams für die Hauptrolle verpflichten. Sie wird die Mutter des 12-jährigen Stevie spielen, der seinen Coming-of-Age-Moment in der Skateboardszene erlebt.

The Mixed Bag:

Pünktlich zu Donald Trumps Amtseinführung hat Shia LaBeouf ein vierjähriges Anti-Projekt namens He Will Not Divide Us gelauncht. Im New Yorker Museum of the Moving Image können die Besucher bis zum Ende von Trumps Präsidentschaft diesen Satz 24h am Tag via Livestream in die Welt hinaus schreien. UPDATE: ein paar Tage später, am Donnerstagmorgen wurde LaBeouf dann kurzzeitig festgenommen, weil er im Zuge der Anti-Trump-Proteste einen Mann angegriffen habe.

Die Oscar-Nominierungen sind raus und La La Land bricht mit insgesamt 14 Nominierungen alle Rekorde. Nach der großflächigen Kritik der letzten Jahre ist der Jahrgang von wesentlich größerer Diversität, Filme von Frauen sind aber nach wie vor nur sehr spärlich vertreten.

Die Razzie-Nominierungen werden hingegen von Zoolander 2 angeführt.

Die Berlinale hat den Wettbewerb und die Sektion Berlinale Special komplettiert. Neu mit dabei sind zum Beispiel Filme von Stanley Tucci, James Gray und Martin Provost. Unter den Filmen des Forum Specials finden sich südkoreanische Klassiker und marrokanische Filme.

Unbemerkt hat Alex Gibney einen Dokumentarfilm über den ehemaligen Fox-News-Chairman Roger Ailes gedreht. Er hatte im letzten Sommer den Hut genommen, nachdem er der sexuellen Belästigung angeklagt worden war.

Nicole Holofcener hat für ihr nächstes Projekt The Land of Steady Habits nun Ben Mendelsohn, Edie Falco und Thomas Mann verpflichtet. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der mit Mitte 50 einen radikalen Neuanfang wagt. Emilio Estevez konnte derweil für The Public seine Kollegen Christian Slater, Jeffrey Wright, and Michael Kenneth Williams gewinnen.

Ewan McGregor ersetzt Charlie Hunnam in Drake Doremus‘ SciFi-Romanze Zoe mit Léa Seydoux. Jacob Tremblay (Room) hat eine Rolle in The Predator und Naomie Harris gesellt sich zu Dwayne Johnson im Actioner Rampage. In Rupert Wyatts Captive State werden Vera Farmiga, Jonathan Majors und Colson Baker vor der Kamera stehen.

Damit war zu rechnen: Bei Illumination Entertainment entsteht bereits der Animationsfilm Sing 2.

Das neuste Shaft-Reboot wird von Tim Story (Ride Along 2) inszeniert. Tim Miller (Deadpool) wurde hingegen für das Reboot des Terminators verpflichtet. Außerdem ist ein Remake des Clint Eastwood-Streifens Every Which Way But Loose unter der Regie von Anthony Cohen in Arbeit. Und Peter Landesman (Concussion) verfilmt den Roman The Last Battle.

Eine Dystopie über die in Korruption versunkenen Vereinigten Staaten nach einem Konflikt mit China – warum kommt mir das nur so vertraut vor? Michael Bay produziert Little America für Universal, Rowan Athale inszeniert. Beschrieben wird das Projekt als „Sci-fun“. Ähem.

Seit Donnie Darko konnte Richard Kelly mit keinem Film mehr so recht die Leute begeistern. Nun kündigte er an, dass er einen weiteren Film im Darko-Universum plant. Vorher müsse er aber noch die Arbeit an einem weiteren Streifen beenden. M. Night Shyamalan will hingegen die Geschichte von Unbreakable zu Ende führen.

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