NEWS-FLASH DER WOCHE #071

What a wonderful world:

Woody Harrelson wird mit seinem Regiedebüt Lost in London zum Pionier des Live-Kinos: der Film wird an vierzehn verschiedenen Locations mit 30 Ensemble-Mitgliedern in einem Take aufgenommen und live ausgestrahlt. Neben Harrelson selbst übernehmen Owen Wilson and Willie Nelson die Hauptrollen.

Für sein Cartoonisten-Biopic Don’t Worry, He Won’t Get Far On Foot über John Callahan hat Gus Van Sant nun neben Joaquin Phoenix auch Rooney Mara und Jonah Hill in bisher unbekannten Rollen verpflichtet.

Für sein nächstes Drama Siberia hat Abel Ferrara einen verdammt tollen Cast zusammengestellt: Isabelle Huppert, Willem Dafoe und Nicolas Cage sollen sich darin mit dem Unterbewussten, mit Träumen und Mythen auseinandersetzen. Noch steht allerdings für das Projekt die Finanzierung nicht.

Wes Anderson hat in einem kurzen Videoclip sein nächstes Animationsprojekt Isle of Dogs angekündigt und ganz nebenbei einige Neuzugänge in seinem Voice-Cast verraten. Darunter beispielsweise Greta Gerwig, Scarlett Johansson oder Tilda Swinton. Mit dem Clip unterstützt er außerdem Martin Scorseses Film Foundation.

Apropos Scorsese: Es sieht so aus, als würde nach Silence nun auch aus The Irishman etwas werden. Robert De Niro soll darin mithilfe von CGI aussehen wie zu Zeiten von Der Pate. Und auch die Pläne zu The Devil In The White City mit Leonardo DiCaprio sind noch lange nicht tot.

Nachdem er aktuell mit Blade Runner 2049 schon einem Klassiker ein Weiterleben einhaucht, verhandelt Denis Villeneuve nun auch noch mit Legendary Entertainment über die Regie des Reboots von Dune.

Gemischter Salat:

Eine neue Ladung Berlinale-Filme wurde bekannt gegeben. Im Panorama werden Filme von Raoul Peck, Fernando León de Aranoa oder Michael Glawogger vertreten sein. Die Perspektive Deutsches Kino wird hingegen von Back for Good eröffnet, dem Abschlussfilm von Mia Spengler über ein ehemaliges Reality-TV-Starlet. Erste Filme gibt es auch für Generation und das Forum Expanded zu vermelden.

Das offizielle Plakat der Berlinale zeigt auch in diesem Jahr wieder einen waschechten Bären. Er sieht aus, als käme er besoffen von einer Party und schleppe sich mehr schlecht als recht durch den U-Bahnhof am ICC. Hübsch.

Julia Roberts wird zum ersten Mal für eine Fernsehserie vor der Kamera stehen. In Today Will Be Different wird sie als gestresste Mutter zu sehen sein, die einen perfekten Tag plant, an dem alles schief läuft.

Mein Leben als Zucchini hat mittlerweile einen Voice-Cast für die englische Fassung. Mit dabei sind Will Forte, Nick Offerman, Ellen Page und Amy Sedaris.

Nach seinem auf Festivals erfolgreichem Kurzfilm Icebox darf Regisseur Daniel Sawka erstmals einen Spielfilm für ein großes Studio drehen. Sony wird das Werk herausbringen, das Sawka auch selbst schreibt. Alles weitere ist noch Zukunftsmusik.

Matthew Macfadyen ist neu an Bord des Thomas Edison-Biopics The Current War mit Benedict Cumberbatch und François Ozon hat in einer Nebenrolle im Thriller L’Amant Double Jacqueline Bisset verpflichtet. James Franco hat sich eine Rolle in Alien: Covenant geschnappt. Im Thriller Assassination Nation werden Suki Waterhouse, Odessa Young, Hari Nef und Abra zu sehen sein.

George Clooney will eine Spielfilmversion des Netflix-Dokumentarfilms The White Helmets über die freiwilligen Helfer in Syrien produzieren.

Im Alter von 99 Jahren ist die Schauspielerin Zsa Zsa Gabor in Bel Air an einem Herzinfarkt gestorben.

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