NEWS-FLASH DER WOCHE #064

Mehr davon:

Endlich wieder eine blendende Vorfreude heraufbeschwörende Retrospektive auf der Berlinale. Im Februar 2017 wird es ein Programm namens Future Imperfect. Science, Fiction, Film zu sehen geben. Erste Filme der Reihe sind bereits bekannt, darunter zum Beispiel die Dystopie Soylent Green oder die polnische Postapokalypse O bi, o ba: Koniec cywilizacji.

Adam Driver und Rooney Mara werden bald für Annette vor der Kamera stehen, das Musikdrama von Leos Carax. Im Kern wird das Werk eine Liebesgeschichte. Originalstücke der Band Sparks werden darin zu hören sein und man sagt, auch Rihanna werde in einer kleinen Rolle auftauchen.

Nach Ain’t Them Bodies Saints feiern der Regisseur David Lowery und Casey Affleck Wiedervereinigung und drehen gemeinsam The Old Man and the Gun. Das Mitwirken von Robert Redford wurde bereits im Jahr 2013 erstmals angekündigt. Gedreht wird das Krimidrama im nächsten Frühling. Affleck hat außerdem das Script zum Thriller Villain geschrieben, in dem er nun unter der Regie des schwedischen Regisseurs Mikael Marcimain auch die Hauptrolle übernehmen wird.

Nach den beiden Erfolgen mit Moonlight und Certain Women bringt das Indiestudio A24 nächstes Jahr auch noch den Überraschungsfilm Slice mit dem Rapper Chance in der Hauptrolle in die Kinos. Der Film von Austin Vesely dreht sich um einen Outlaw in einer mysteriösen Stadt.

Der jüngste Neuzugang beim Suspiria-Remake von Luca Guadagnino ist auch der Älteste. Jessica Harper spielte im Original von 1977 die Hauptrolle der Suzy Bannion und hat sich nun zum Cast um Tilda Swinton, Dakota Johnson und Chloe Grace Moretz gesellt.

Nach Chronicle gingen für Josh Trank einige Film-Versuche schwer daneben, nun hat er sich allerdings mit Fonzo einen vielversprechenden Stoff über Al Capone gesichert und Tom Hardy als Hauptdarsteller angeheuert. Ungewöhnlicherweise konzentriert sich der Film auf die Dekade der Gefangenschaft in seinen 50ern, als Capone sich bereits mit Demenz herumschlägt und Erinnerungen an seine glorreichen Zeiten sich mit der Gegenwart vermischen.

Ein Biopic über die Schauspielerin Sharon Tate ist in Arbeit, die darin von Kate Bosworth gespielt werden soll. Regie bei dem auf dem Buch Sharon Tate and the Manson Murders basierenden Film führt Michael Polish.

Mit einem letzten Zuschuss vom Sundance Institute gelingt es Frederick Wiseman nun endlich seinen neuen Dokumentarfilm fertigzustellen: Ex Libris – New York Public Library.

Dan Fogelman konnte Oscar Isaac für seinen neuen Film Life Itself gewinnen. Das Episodendrama erstreckt sich über diverse Generationen und springt zwischen den Schauplätzen New York und Spanien hin und her. Außerdem leiht Isaac seine Stimme dem fiktionalen Podcast Homecoming.

Nic Pizzolattos (True Detective) Roman Galveston findet seinen Weg auf die große Leinwand: Melanie Laurent inszeniert das Drama, Elle Fanning und Ben Foster treten vor die Kamera. Kurz gesagt geht es um einen Schuldeneintreiber auf der Flucht vor seinem Boss. Pizzolatto selbst hat das Drehbuch verfasst.

Going on:

Mit sieben Chancen führt Ken Loachs I, Daniel Blake die Liste der Nominierten für die British Independent Awards 2016 an. Drauf stehen außerdem Andrea Arnolds American Honey oder auch Maren Ades Toni Erdmann.

The House That Jack Built heißt der nächste Film von Lars von Trier, für dessen Hauptrolle nun Matt Dillon unterschrieben hat. Er spielt einen Serienkiller im Washington der 1970er- und 80er Jahre. Bruno Ganz steht ebenfalls auf der Besetzungsliste.

Hollywood will weiter Geld aus gläubigen Christen pumpen und lässt Joachim Rønning das Bibeldrama Methuselah drehen. Für die Hauptrolle wurde der unsägliche Tom Cruise verpflichtet, der gleich noch ein paar Drehbuchänderungen angeordnet hat. Die biblische Geschichte um Samson and Delilah findet ebenfalls ihren Weg auf die große Leinwand. Regie: Sergej Bodrov.

Nicht direkt biblisch, aber fast: Gareth Evans (The Raid) kehrt mit Apostle auf den Regiestuhl zurück, über einen Mann, der seine Schwester aus den Fängen einer religiösen Sekte auf einer abgelegenen Insel befreien will.

Liam Neeson und der Regisseur Neil Jordan feiern ihre Wiedervereinigung mit The Trainer, einem Film über einen irischen Pferdeflüsterer auf einem Rachefeldzug.

Cara Delevigne und Alexander Skarsgard führen den Independent-Thriller Fever Heart an, das Spielfilmdebüt von Ben Briand über einen Mann ohne Erinnerung, der mithilfe einer Scharfschützin vom Zirkus versucht sein Gedächtnis zurückzuerlangen. Und noch ein Thriller-Paar: Kelly Reilly und Luke Evans stehen an der Spitze von 10×10, einer Rachegeschichte von Suzi Ewing.

Die Drehbuchautorin Diablo Cody arbeitet gemeinsam mit Simon Cowell und Ian Brennan (Glee) an einer Komödie über Synchronschwimmer für Fox. Hannes Holm (Ein Mann namens Ove) erzählt derweil demnächst die Geschichte des schwedischen Popstars Ted Gärdestad in Ted-Show Me Love. Und Paul Feig verhandelt um die Regie der Mindy Kaling-Komödie.

In der Komödie Baby Bump(s) wird Juliette Binoche als Frau in den Vierzigern zu sehen sein, die zur selben Zeit schwanger wird wie ihre Tochter. Noémie Saglio führt Regie.

Ein Rambo-Reboot ist in Arbeit. Ariel Vromen dreht den ersten Film der Reihe namens Rambo: New Blood, über den allerdings noch keine Plot-Details an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Apropos: Der Actionthriller Escape Plan mit Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger bekommt ein Sequel, in dem Ersterer erneut die Rolle des Ray Breslin übernimmt. Auch der alte Drehbuchautor Miles Chapman ist wieder mit an Bord, nur einen Regisseur gibt es noch nicht.

Kyoshi Kurosawa hat den Dreh zu einem unbetitelten Science Fiction-Film beendet, der von einem Theaterstück adaptiert wurde. Plot-Details werden derzeit noch unter Verschluss gehalten.

Das ging schnell: letzte Woche wurde das Biopic The Lady and the Panda von Justin Chadwick angekündigt, prompt ist jetzt mit Rebecca Ferguson auch die Hauptrolle besetzt. Gerard Butler und Peter Mullan stehen bald für den Psychothriller Keepers vor der Kamera. Brenton Thwaites spielt in Entry Level einen jungen Mann, der ein böses Erwachen erlebt und Riley Keough gesellt sich zu Andrew Garfield im Neo-Noir Under the Silver Lake von David Robert Mitchell (It Follows). Amma Asante begrüßt Abbie Cornish, Christopher Eccleston und Tom Sweet am Set des Historiendramas Where Hands Touch und Katherine Waterston ist neu bei The Current War dabei. Bill Nighy spielt in Triple Word Score einen Schneider, der seinen Laden aufgibt, um mit Sohn und Enkelsohn zusammenzuziehen und A Wrinkle in Time wird künftig auch von Zach Galifianakis, Andre Holland und Levi Miller bereichert, während Michael Pena sich zu Chris Hemsworth in Horse Soldiers gesellt. Olivia Wilde wird derweil zu A Vigilante und Sylvester Stallone ersetzt Arnold Schwarzenegger in Olivier Assayas‘ Idol’s Eye. Samuel L. Jackson steht kurz vor Vertragsunterzeichnung für eine Rolle in Peter Segals Inversion. Al Pacino, Karl Urban und Brittany Snow bilden das Dreiergespann an der Spitze des Indiethrillers Hangman von Johnny Martin, während die Komödie Dead In A Week (Or Your Money Back) mit Tom Wilkinson und Aneurin Barnard lockt. Brian Cox und Tom Courtenay betätigen sich als Diamond Geezers und Orlando Bloom reist nach China für S.M.A.R.T. Chase: Fire and Water.

Here we go again: Nun bekommt auch Schneewittchen von Disney das Live-Action-Treatment. Neue Lieder sollen die Komponisten hinter dem aktuellen Musical La La Land beisteuern.

Am Montag fällt in Frankreich die erste Klappe zu Robert Guédiguians Familiendrama The House By The Sea mit  Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Anaïs Demoustier, Gérard Meylan, Robinson Stévenin, Fred Ulysse, Yann Trégouët und Jacques Boudet.

Warner Bros. plant bereits das Sequel zum Harry Potter-Spinoff Fantastic Beasts and Where To Find Them und hat Johnny Depp für eine Rolle angeworben. Apropos J.K. Rowling: die von ihr unter dem Pseudonym Robert Galbraith geschriebenen Krimis werden als Cormoran Strike-Serie für die BBC adaptiert und in einer der Hauptrollen werden wir darin Holliday Grainger zu sehen bekommen.

Lange sah es so aus, als würde es ohne David Fincher keine Fortsetzung mehr zu The Girl with the Dragon Tattoo geben. Nun scheint aber doch Fede Alvarez die erste Wahl für Sony zu sein, wenn es darum geht The Girl In the Spider’s Web zu inszenieren.

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