ANDREA ARNOLD: AMERICAN HONEY

Es steckt die Idee eines „ongoing moments“ in American Honey von Andrea Arnold. Ein Blick aus dem Busfenster, flaches Land zieht vorbei, ab und zu ein Schnellrestaurant. Ein Land, das man in der Beschreibung dieses Blicks ziemlich gut fassen kann. In seiner Roadtrip-Form liegt das Amerika-Spezifische dieses Films. Aber mehr dazu in meiner ausführlichen Kritik für filmosophie.com.

© Universal Pictures
© Universal Pictures

„…Die Britin Andrea Arnold hat American Honey gedreht, der wie so viele Filme der letzten Jahre bereits im Titel ankündigt, etwas Essentielles über die Vereinigten Staaten auszusagen. Den Sound dazu steuert Rihanna bei: „We found love in a hopeless place…“, so erschallt ihre Stimme zuerst in einem neonfarbenen, glatt polierten Supermarkt und eine Gruppe junger Leute beginnt ausgelassen zu tanzen bis die Security kommt, sie in einen Bus steigen und abfahren. Noch eine Parallele zu The Girls, dieser Bus voller Verlorener. Jake in Gestalt Shia LaBeoufs ist ihr Anführer, ein langer Zopf baumelt über seine Schulter, lässt ihn noch weiter neben der Spur aussehen. Aber das ist auf jeden Fall besser als das, was Star (Sasha Lane) zuhause erwartet – mit einer abwesenden Mutter, kleinen Geschwistern, ohne Geld, dafür mit einem übergriffigen Typen ohne Ambitionen sich vom Sofa zu erheben. Ein hopeless place, indeed…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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