NEWS-FLASH DER WOCHE #058

Darauf trink‘ ich:

Venedig hat sein ohnehin schon fantastisches Sala Web-Programm ausgebaut. In diesem Jahr kann man online erstmals nicht nur Filme aus den Festival-Sektionen Orrizonti und Biennale College sehen, sondern eine 18 Filme umfassende Auswahl aus den verschiedensten Kategorien. Einen Überblick hat Cineuropa. Weitere Programm Neuigkeiten gibt es zur Discovery-Sektion in Toronto, zum Vancouver International Filmfest und den publikumswirksamen Special Events und zum Spotlight on Documentary in New York.

Nach dem SciFi-Drama Equals plant Drake Doremus wieder eine Romanze: diesmal mit Léa Seydoux und Charlie Hunnam in den Hauptrollen. Mehr Infos zum Plot gibt es bisher noch nicht.

Ben Affleck schickt sich an, wieder einmal Hauptdarsteller und Regisseur eines Films gleichzeitig zu sein und bringt – das scheint aktuell im Trend zu liegen – einen weiteren Agatha Christie-Roman auf die große Leinwand: Witness for the Prosecution. Natürlich beteiligt sich sein Kumpel Matt Damon als Produzent.

Endlich wieder was Neues vom unheimlich niedlichen Rupert Grint. Er produziert die TV-Serie basierend auf Guy Ritchies Snatch und spielt darin auch eine Hauptrolle.

Drei Frauen sind momentan in der engeren Auswahl um die Regie bei Captain Marvel mit Brie Larson: Niki Caro, Lesli Linka Glatter und Lorene Scafaria. Doug Liman wird hingegen Justice League Dark nach einem Script von Guillermo del Toro inszenieren.

Christoph Waltz spielt mal nicht den Bösewicht, sondern die Hauptfigur in Robert Rodriguez‘ Manga-Adaption Alita: Battle Angel.

Nach dem großartigen Nightcrawler fügt sich endlich Dan Gilroys nächster Film Inner City zusammen – und aktuell verhandelt Denzel Washington um die Hauptrolle.

Der Fotograf Jeff Vespa gibt sein Regiedebüt mit dem Historiendrama Amre mit Abbie Cornish, Sanjar Madi und Ben Aldrigde. Es geht um einen Kasachen, der 1925 nach Paris kommt, um dort auf der Expo an einem Gesangswettbewerb teilzunehmen.

Maren Ades Toni Erdmann darf für Deutschland ins Rennen um die Oscars gehen.

Auf dass sich hoffentlich alles zum Guten wendet:

Michael Pena übernimmt die Hauptrolle in Sonys Thriller The Bringing, der komplett in einem Hotel in Downtown Los Angeles angesiedelt ist. John Cho und Parker Posey führen hingegen die Besetzungsliste des Dramas Columbus an. Sarah Paulson gesellt sich zu den Ocean’s Eight und Helen Mirren verkörpert Mother Ginger in der Live Action-Version von The Nutcracker. Das Death Wish-Remake wird unterdessen ein Glatzenfilm: neben Bruce Willis sind jetzt auch Vincent D’Onofrio und Dean Norris an Bord.

Die Retrospektive des NYFF2016 ist dem französischen Kino gewidmet, inspiriert durch Bartrand Taverniers Dokumentarfilm My Journey Through French Cinema.

Ruben Fleischer (Zombieland) verarbeitet die Reality-Show Cops von Fox zu einem Spielfilm. Angelegt sein soll dieser Film im Gegensatz zur Serie allerdings als Buddy-Komödie. Sean McNamara hingegen ergreift das Regiezepter beim Ronald Reagan-Biopic. Rupert Wyatt versucht sich am Sci-Fi-Film Captive State und Neil Burger denkt über das US-Remake von Ziemlich beste Freunde nach.

Jamie Dagg hat für seinen nächsten Thriller Sweet Virginia einen Cast, bestehend aus Jon Bernthal, Imogen Poots, Christopher Abbott, Rosemarie DeWitt und Odessa Young zusammengetrommelt. Neu an Bord von Yorgos Lanthimos‘ The Killing of A Sacred Deer ist Alicia Silverstone. Rumer Willis und Emma Dumont sind die zwei Frauen an der Spitze des Indie-Thrillers What Lies Ahead von Rob Gardner und Patrick Wilson gesellt sich zu Liam Neeson in The Commuter. Li Bingbing verhandelt aktuell um eine Rolle im Hai-Blockbuster Meg mit Jason Statham. Jessica Biel, Richard Schiff und Newcomer Luke Tennie schicken sich an demnächst Rob Reiners Shock and Awe zu drehen.

Amazon macht aus Martin Scorseses The Departed eine Serie.

Eine Umfrage der BBC über die besten Filme des 21. Jahrhunderts hat David Lynchs Mulholland Drive als Sieger zu Tage gefördert. Die deutsche Version der Umfrage von tip Berlin wird von Toni Erdmann angeführt.

Disney hat Sam Mendes ins Auge gefasst um einmal mehr das Märchen James and the Giant Peach auf die große Leinwand zu bringen.

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