MAREN ADE – TONI ERDMANN

Natürlich war ich gespannt wie ein Flitzebogen auf den Film, der in Cannes in sämtlichen Lagern über den grünen Klee gelobt wurde, alle Kritikerspiegelrekorde brach und den deutschen Film plötzlich wieder auf internationaler Bühne ins Gespräch brachte: Toni Erdmann von Maren Ade. Und als ich ihn dann endlich sah, war auch klar, wieso er in Cannes so bombenmäßig einschlagen musste. Mehr dazu in meiner ausführlichen Kritik für filmosophie.com.

© NFP/Filmwelt
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„…In Cannes sieht man Filme anders als zuhause. Anders sogar als auf anderen Festivals. Alles scheint mit ungeheurer Bedeutung aufgeladen, von der ersten Einlasskontrolle des Tages über den Mittagskaffee bis hin zu den Kritiken der Kollegen, die man noch schnell vorm Schlafengehen scannt. Für die Filme gilt das umso mehr. Und bevor irgendwann auf der Hälfte der zweiten Woche die große Erschöpfung hereinbricht, befindet man sich während der ersten Festivaltage in einer Art Zustand der Hypersensibilität. Mittelgute Filme erscheinen als große Ärgernisse, die paar Mainstreamkomödien außerhalb des Wettbewerbs sind plötzlich eine bezaubernde Erfrischung und vor allem die guten Momente sind wie magisch verstärkt. Es ist kein Wunder, dass Cannes im Angesicht Toni Erdmanns ganz aus dem Häuschen geriet. Der Film muss wie die Leinwand eines abstrakten Malers gewirkt haben, auf der jeder einzelne Pinselstrich mit besonderer Leuchtkraft hervortritt…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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