CLAUDIA VON ALEMANN: DIE FRAU MIT DER KAMERA – ABISAG TÜLLMANN

© bpk/Abisag TüllmannEs ist nicht immer leicht, die Frau mit der Kamera zu sein. Abisag Tüllmann wird davon ein Lied singen können, aber auch Claudia von Alemann, die mit Die Frau mit der Kamera – Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann einen Dokumentar- oder Essayfilm über ihre Freundin gedreht hat. Ob der so gelungen ist wie Tüllmanns Bilder sämtlicher wichtiger Ereignisse der BRD? Mehr dazu in meiner ausführlichen Kritik für filmosophie.com.

„Langsam gleitet die Kamera voran und durchmisst eine kleine, etwas rümpelige Wohnung. Bücherregale biegen sich unter ihrer Last, eine ansehnliche Plattensammlung findet sich im Wohnzimmer und in der Küche stehen noch Kaffeetassen und Aschenbecher herum, als wäre ihre Besitzerin nur neue Zigaretten holen gegangen. Aber vor allem stapeln sich hier Fotos, frei herumliegende Abzüge und ordentlich aufgetürmte Agfa-Kartons in ihrem charakteristischen Orange.

Hier hat die Frau mit der Kamera gelebt, in ihrer kleinen Wohnung nahe der Frankfurter Bankentürme. Abisag Tüllmann, deren posthumes Porträt der Anlass für den Essayfilm ihrer Freundin und Regisseurin Claudia von Alemann ist, die schon in den 1960er Jahren für die dritten Programme Dokumentationen über die Studentenproteste in Frankreich drehte. Wer Zeit mit Tüllmann verbrachte, dem erschien es sicher ganz natürlich, ihr Leben dokumentieren, für die Nachwelt festhalten zu wollen…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

Leave A Comment

Related Posts