MICHEL GONDRY: MIKRO & SPRIT

Bei jedem neuen Film hoffe ich, dass Michel Gondry doch noch einmal zu alter Größe zurückfindet. In Mikro & Sprit erzählt er eine für seine Verhältnis erstaunlich realistisch anmutende Geschichte: eine Rebellion gegen eine Gesellschaft, der die Fantasie abhanden gekommen scheint. Ob er’s besser macht als alle anderen? Darüber mehr in meiner ausführlichen Kritik für filmosophie.com:

© Studiocanal
© Studiocanal

„…Zwei Außenseiter treffen in Gestalt von Microbe (Ange Dargent) und Gasoil (Théophile Baquet) aufeinander: Ersterer, weil er für sein Alter ungewöhnlich klein und mädchenhaft aussieht, Letzterer, weil er als Neuling an der Schule lieber auf knatternden Motorbikes seine Pausen verbringt als mit den coolen Leuten auf dem Hof. „Keine Sorge, die Schläger von heute sind die Opfer von morgen“, mit diesem Satz beginnt ihre Freundschaft. Michel Gondry hat sich eine ganz besondere Zeit für seinen Film ausgesucht. Diese Phase, wenn die Pubertät schon einsetzt, aber die ganze Wucht der Teenagerjahre noch ein wenig auf sich warten lässt. Wenn man voller Unverständnis die Kapriolen der älteren Geschwister aus der Distanz heraus beobachtet, aber selbst langsam Torschlusspanik herankribbeln spürt: irgendwas scheint bald zu enden, die Kindheit oder nur der Sommer. Also wird es Zeit, die großen und kleinen Träume von der berühmten Liste anzugehen…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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