NEWS-FLASH DER WOCHE #043

Kaum noch zu erwarten:

Für sein Regiedebüt Molly’s Game kann sich der bisherige Autor Aaron Sorkin direkt mal Jessica Chastain und Idris Elba auf die Personalliste setzen. Und in other news hat Jessica Chastain zum ersten Mal für eine Rolle in einer Komödie unterschrieben: Plus One heißt das gute Stück, und beinhaltet neben Castain auch Cecily Strong, bekannt aus SNL.

All diese schönen Menschen! Penélope Cruz und Javier Bardem stehen demnächst gemeinsam für Fernando León de Aranoas Biopic Escobar vor der Kamera.

Noch mehr schöne Menschen: Alicia Vikander und Eva Green drehen demnächst Euphoria über zwei durch Europa reisende Schwestern. Erstere produziert den Film auch erstmals mithilfe ihrer neuen Produktionsfirma Vikarious Pictures. Es wird das englischsprachige Debüt der Regisseurin Lisa Langseth.

Für seinen nächsten Film, eine übernatürliche Romanze, konnte Guillermo del Toro everybody’s darling Michael Shannon verpflichten. Gemeinsam mit Judy Greer, Ron Perlman, Christina Hendricks und Tom Lennon ist Shannon im Übrigen auch Teil des Casts der Indiekomödie Pottersville.

J.K. Simmons, Maika Monroe und Sebastian Stan übernehmen die Hauptrollen im Drama I’m Not Here von Michelle Schumacher. Simmons und Stan spielen dabei beide den selben Mann auf der Suche nach Vergebung.

Kodachrome: allein der Titel ist schon Gold. Tatsächlich wird das Ganze ein Roadmovie mit Jason Sudeikis und Ed Harris. Regie: Mark Raso.

Ambitioniert: Jesse Eisenberg entwickelt seine Kurzgeschichtensammlung Bream Gives Me Hiccups weiter zu einer TV-Serie und konnte sich für die Hauptrollen bereits Parker Posey, Victor Rasuk und Elliott Smith sichern. Eisenberg selbst führt Regie. Im Mittelpunkt steht ein junger Mann, der tagebuchartige Kritiken über alle Restaurants schreibt, die er gemeinsam mit seiner frisch geschiedenen Mutter besucht.

Die Ehrenpalme von Cannes geht in diesem Jahr übrigens an den Nouvelle Vague-Star Jean-Pierre Léaud, der eine seiner schönsten Rollen, wie ich kürzlich feststellen durfte, in Jerzy Skolimowskis Le départ gespielt hat. Und überhaupt: Ich bin nicht in Cannes.

Bryan Cranston wird Philip K. Dick in der zehnteiligen anthology series Electric Dreams: The World Of Philip K. Dick spielen.

Für The Killing of A Sacred Deer tut sich Yorgos Lanthimos einmal mehr mit Colin Farrell zusammen.

Sebastián Silva (Nasty Baby) konnte für seinen nächsten Film einen ziemlich tollen Cast zusammentrommeln: Will Ferrell, Catherine Keener und Michael Cera bilden das Dreiergespann an der Spitze des Thrillers Captain Dad.

Nach dem großartigen Mustang gibt es nun den nächsten Auftrag für Deniz Gamze Ergüven: Kings mit Halle Berry wird endlich der lang geplante Film über die Rodney King-Riots in Los Angeles.

Immer wenn Adam Driver eine neue Rolle bekommt, sollte man eine Party schmeißen. Diese Woche sind es gleich zwei: er ist neu an Bord von Terry Gilliams The Man Who Killed Don Quixote und als Ersatz von Michael Shannon in Steven Soderberghs Logan Lucky.

The Death of Stalin von Armando Iannucci dürfte eine politische Satire mit ziemlich tollem Cast werden. Derzeit verhandeln Steve Buscemi und Jeffrey Tambor, Olga Kurylenko und Timothy Dalton, Toby Kebbel, Michael Palin, Simon Russel Beale, Paddy Considine und Andrea Riseborough.

Bill Plympton wird seinen nächsten Langfilm nächsten Monat kostenlos im Internet veröffentlichen. Hitler’s Folly heißt die Mockumentary, die davon ausgeht, dass der Anstreicher ein erfolgreicher Künstler geworden ist.

Mal schauen:

Nach Les Mis interessiert sich Tom Hooper erneut für die Leinwandadaption eines Musicals: diesmal soll es das ewig unumgängliche Cats treffen.

Nick Hornbys Roman Juliet, Naked findet seinen Weg ins Kino: Jesse Peretz (Our Idiot Brother) verfilmt die Geschichte einer Frau, die sich auf eine Fernromanze mit dem Lieblingssänger ihres Freundes einlässt.

Annette Bening, Jamie Bell und vor allem die bezaubernde Julie Walters sind die Hauptdarsteller der neuen Romanze Film Stars Don’t Die In Liverpool.

Danis Tanovic konnte für sein Drama Invisible über ein unzufriedenes Ehepaar die Darsteller Clive Owen und Jessica Biel gewinnen. Apropos Clive Owen: der ist nun auch an Bord des Thrillers Andorra von Fred Schepisi.

Lee Daniels nimmt Abstand vom Richard Pryor-Biopic aus dem Hause Weinstein. Offiziell gibt es dafür bisher weder Gründe, noch einen Nachfolger.

Schon wieder ein Drohnenfilm in Planung: Diesmal heißt er Grounded und basiert auf dem gleichnamigen Bühnenstück, für dessen Hauptrolle Anne Hathaway im vergangenen Jahr mehrmals Nominierungen erhielt. Nun ist sie bei der Verfilmung als Akteurin und Produzentin mit von der Partie.

Der ewige Full House-Dad Bob Saget hat das Geld für seinen nächsten Spielfilm zusammen: in Jake spielt er selbst einen Vater, der sich alles mögliche einfallen lässt, um gegen die vermutete Drogensucht seines 15-jährigen Sohnes zu intervenieren.

In Z wird Gael García Bernal demnächst zu einer futuristischen Version des guten, alten Zorro.

Eigentlich steckt Ridley Scott gerade mitten in den Dreharbeiten zu Alien: Covenent. Nun hat er trotzdem zugesagt, den Roman Wraiths of the Broken Land von S. Craig Zahler zu verfilmen, einen Thriller über Männer, die ihre Schwestern aus der Prostitution retten.

Brett Ratner dreht The Libertine, einen von dem Skandal um Dominique Strauss-Kahn inspirierten Thriller. Die Hauptrollen haben sich Johnny Depp und Marion Cotillard geschnappt.

Lynne Ramsay scheint sich vom Desaster um Jane Got A Gun erholt zu haben und plant ihren nächsten Film: You Were Never Really Here wird ein Rachethriller mit Joaquin Phoenix.

Nach Triple 9 kommt von John Hillcoat noch ein weiterer Streifen über korrupte Cops: Honor for Sale. Stichworte: wahre Geschichte, 70er Jahre, 500 Pfund Heroin.

Es ist nicht immer Gold wert, wenn Owen und Luke Wilson gemeinsam auf der Leinwand auftauchen, aber erinnern wir uns einfach an die positiven Wes Anderson-Episoden ihrer Zusammenarbeit. Nun übernehmen die beiden Hauptrollen in einer bisher unbetitelten Gefängniskomödie neben Martin Lawrence.

Die Regie zu führen, scheint Russell Crowe gefallen zu haben: nun plant er Inside The O’Briens und konnte für das Drama über die Huntington-Krankheit schon Nicole Kidman verpflichten. Auch er selbst spielt wieder mit.

Im August wird die erste Klappe zu The Bookshop fallen, einer Literaturverfilmung von Isabel Coixet mit Emily Mortimer, Bill Nighy und Patricia Clarkson.

Mit Come Away, einem Prequel zu Peter Pan und Alice im Wunderland, wird die äußerst fähige Brenda Chapman (Brave) ihr Live-Action-Regiedebüt geben.

Die Feuchtgebiete waren anscheinend eine kluge Karriereentscheidung. Ihre nächste Rolle spielt Carla Juri im Sequel zu Blade Runner.

Gerade noch in Cannes, bald wieder am Set: Alain Guiraudie (L’inconnu du lac) plant Pays Perdu, ein in einer Molkerei angesiedeltes Drama.

Ich wäre ja dafür, dass wir endlich mal The Lost City of Z zu sehen bekommen. James Gray ist aber gerade mit künftigen Projekten beschäftigt: Ad Astra wird ein Science-Fiction-Epos.

Wieder ein Star, der sich mit seinen Superheldenrollen ein Jahr Zeit für Herzensprojekte erkauft: Lupita Nyong’o verhandelt um eine Rolle in Black Panther.

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