NEWS-FLASH DER WOCHE #042

Die Perlen der Woche:

Hach. Sollte dieser Deal zustande kommen, dann sehen wir bald den heißesten Jesus of all times: Joaquin Phoenix verhandelt um die Rolle im Maria Magdalena-Biopic mit Rooney Mara. Außerdem will ihn Jacques Audiard für seinen nächsten Goldsucher-Film The Sisters Brothers neben John C. Reilly verpflichten.

Eine ellenlange Liste bestätigte in dieser Woche endgültig offiziell den Cast des neuen Twin Peaks. Mit dabei sind unter Anderem Laura Dern, Monica Bellucci, Tim Roth oder Naomi Watts.

Mittlerweile wissen wir, wer dieses Jahr in Cannes unter George Miller in der offiziellen Jury sitzen wird: Kirsten Dunst, László Nemes, Arnaud Desplechin, Valeria Golino, Vanessa Paradis, Donald Sutherland, Mads Mikkelsen und Katayoon Shanabi. Der besondere Hinweis galt dabei der gleichmäßigen Verteilung von Männern und Frauen.

Nach Netflix und Co tun sich nun die Criterion Collection und Turner Classic Movies für einen eigenen Streamingdienst zusammen. Ich kann das nur begrüßen.

Daisy Ridley schnappt sich derzeit eine Rolle nach der Anderen: seit dieser Woche ist sie an Bord der Literaturverfilmung The Lost Wife. Nach dem_r passenden Regisseur_In für das Kriegsdrama wird derzeit noch gesucht.

Da hat sich Cory Finley für sein Regiedebüt ein paar Perlen unter den Nachwuchsdarsteller_Innen herausgepickt: Olivia Cooke, Anya Taylor-Joy und Anton Yelchin spielen die Hauptrollen im Indiepsychothriller Thoroughbred.

Der chinesische Regisseur Zhang Wei plant derzeit The Rib, ein Drama über Transgender-Personen in der modernen chinesischen Gesellschaft. Modell steht die wahre Geschichte einer Frau aus einer streng christlichen Familie.

Penélope Cruz wird der Star der kommenden Bestsellerverfilmung Layover von Toni Kalem. Darin entwickelt eine ihres Alltags überdrüssige Karrierefrau Tricks, um sich in schicke Hotelzimmer einzuschleichen.

Die umwerfende Zoe Kravitz verhandelt derzeit um eine Rolle in der Sony-Komödie Rock That Body mit Scarlett Johansson. Das Blacklist-Script erzählt vom Junggesellinnenabschied fünf befreundeter Frauen in einem Strandhaus in Miami, bei dem versehentlich ein männlicher Stripper zu Tode kommt.

Das ausgeprägte Mittelmaß:

Der Fargo-Creator Noah Hawley gibt sein Regiedebüt. Zu diesem Zweck hat Fox das Science Fiction-Script Man Alive von Joe Greenberg ergattert.

Anjelica Huston und Bill Pullman übernehmen Hauptrollen im Indiedrama Trouble von Theresa Rebeck und werden ein streitendes Geschwisterpaar verkörpern.

Jason Clarke befindet sich derzeit in Verhandlungen um die Hauptrolle des Ted Kennedy im biografischen Blacklist-Script Chappaquiddick, das John Curran im kommenden Sommer in Szene setzen will.

Auf dem 15. Tribeca Film Festival sind Demetri Martins Dean, Craig Atkinons Dokumentarfilm Do Not Resist und Udi Alonis arg einseitig israelkritischer Junction 48 (der Film lief bereits im diesjährigen Berlinale Panorama) mit den Hauptpreisen ausgezeichnet worden.

Passend zur Shakespeare-Todestagsjubiläumswoche entsteht eine neue Verfilmung des Midsummer Night’s Dream von Casey Wilder Mott mit Paz de la Huerta, Rachael Leigh Cook, Hamish Linklater, Lily Rabe, Finn Wittrock, Ted Levine und Anderen.

Mit James Coyne (Treasure Island) hat Warner Bros. den neuen Drehbuchautoren für Sherlock Holmes 3 verpflichtet. Robert Downey Jr., Jude Law und Guy Ritchie kehren ebenfalls zurück zum Franchise.

Nick Offerman, Macaulay-Bruder Kieran Culkin und Megan Mullally bilden das Trio an der Spitze der Indieproduktion Infinity Baby von Bob Byington – eine futuristische Komödie über eine Firma, die nicht alternde Babies heranzieht. Interessantes (=besorgniserregendes) Konzept.

Für die City-to-City-Sidebar des diesjährigen Toronto Film Festival wurde die nigerianische Stadt Lagos ausgesucht. Toll, im Prinzip. Nur soll der Fokus dort wieder einmal auf dem Phänomen Nollywood liegen, was tendenziell alle anderen Strömungen des nigerianischen Kinos auslässt. Noch steht aber das exakte Programm nicht, also hoffen wir das Beste.

Sony arbeitet derzeit an einem Remake des 1971er Horrorthrillers See No Evil, in dem damals Mia Farrow als blinde Frau erkennen musste, dass ihre Familie umgebracht wurde.

Will Ferrell wird einmal mehr einen Präsidenten spielen: er übernimmt die Titelrolle in Reagan, einem Film, der viele Republikaner auf die Palme bringen dürfte. Ein Regisseur ist noch nicht gefunden.

Kevin Macdonald plant einen Dokumentarfilm über Whitney Houston und hat außerdem mit Amazon einen Deal über die neue Serie Strange New Things abgeschlossen.

Das Omen-Prequel The First Omen hat seinen Regisseur gefunden: Antonio Campos macht den Job, der sich mit Filmen wie Simon Killer eine recht ordentliche Reputation erarbeitete.

Paul Rudd nimmt sich eine Pause vom Ameisenmann und krallt sich einen Part im Kriegsdrama The Catcher was a Spy von Ben Lewin.

Die neue Lara Croft ist gefunden: die unaufhaltsame Alicia Vikander wird zur Jolie-Nachfolgerin im Tomb Raider-Reboot von Roar Uthaug.

Guillermo del Toro ist bei der Monsterpocalypse schon lang nicht mehr an Bord, dafür folgt ihm nun wohl aber Fede Alvarez auf dem Fuße.

1 Comment

  • 4 Jahren ago

    Rock that Body klingt ein bisschen nach Very Bad Things mit weiblichem Cast. Wenn man sich an dem Film orientiert, dürfte das ein schöner schwarzer Spaß werden.

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