NEWS-FLASH DER WOCHE #040

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Hach. Ich weine. Xavier Dolan, die Dardennes, Pedro Almodóvar, Jim Jarmusch, Jeff Nichols, Park Chan-wook, Nicholas Winding-Refn, Olivier Assayas, Brillante Mendoza und, und, und… Und Woody Allen sowieso. Das Line Up von Cannes 2016 liest sich wie ein Best-of der aktuellen Kinolandschaft. Und ich bin nicht da.

Melissa McCarthy ist nicht nur doch noch in letzter Minute an Bord des Gilmore Girls-Revivals gekommen, sondern hat auch eine neue Kinokomödie auf dem Plan: Life of the Party soll das neue Werk heißen, das ihr Ehemann Ben Falcone inszenieren wird.

Die belgische Schauspielerin Veerle Baetens (The Broken Circle) gibt ihr Regiedebüt mit der Literaturadaption The Melting, einem Rachedrama über eine Spätzwanzigerin, die in ihr Heimatdorf zurückkehrt. Bisher ist unklar, ob Baetens auch die Hauptrolle übernimmt.

Wird auch Zeit, dass Elizabeth Debicki mal mehr Rollen bekommt: sie hat sich eine der Hauptparts im Drama Breath, dem Regiedebüt des The Mentalist-Darstellers Simon Baker geschnappt.

Noch mehr wunderbare Nachwuchsdarstellerin: Jessica Brown Findlay (Albatross) ist an Bord des Morrissey-Biopics Steven von Mark Gill und Tessa Thompson (Dear White People) hat eine Rolle in Thor: Ragnarok.

Simon Curtis (My Week With Marilyn) plant einen Film über den Winnie Puh-Autoren A.A. Milne namens Goodbye Christopher Robin und hat Domhnall Gleeson für die Hauptrolle im Auge.

Mit Filmen wie Ain’t Them Bodies Saints gehört David Lowery zu den vielversprechendsten Nachwuchsfilmemachern Amerikas. Nun ist er an Bord um für Disney die Live-Action-Verfilmung Peter Pan zu inszenieren.

We’ll see:

Statt wie beim ersten Teil noch Doug Liman ist nun Christopher McQuarrie an Bord, um das Sequel zu Edge of Tomorrow mit Tom Cruise zu drehen.

Die französische Regisseurin Carine Tardieu (Du vent dans mes mollets) inszeniert derzeit ihren dritten Spielfilm: Otez-moi d’un doute mit François Damiens und Cécile de France. Es geht um einen Mann auf der Suche nach seinem biologischen Vater, der sich unwissentlich in seine Halbschwester verguckt.

It’s a Bromance! Steven Spielberg und Mark Rylance sind wiedervereint für die Literaturverfilmung The Kidnapping of Edgardo Mortara über einen jüdischen Jungen, der zum katholischen Priester wird. Das Drama soll 2017 in die Kinos kommen. Außerdem kam der Schauspieler im Laufe der Woche auch an Bord von Ready Player One.

Denzel Washington und Viola Davis übernehmen Hauptrollen in der Bühnenadaption Fences, Washington führt gleichzeitig auch die Regie.

Das Biopic Gypsy über die Burlesque-Legende Gypsy Rose Lee liegt seit dem vergangenen Herbst auf Eis. Jetzt graben Barbra Streisand und Barry Levinson das Projekt allem Anschein nach wieder aus.

Schauspieler Mark Webber dreht das Indiedrama  Flesh and Blood mit Madeline Brewer (Orange is the new Black).

Batfleck lässt auf seine Trauer Taten folgen: den nächsten Batman-Film inszeniert er selbst.

John Krasinksi erwägt die Regie bei The God Particle zu führen, dem Drama mit Gugu Mbatha-Raw und David Oyelowo.

Auf deutschen Autobahnen entsteht demnächst die deutsch-chinesische Co-Produktion Out of Control mit Popstar T.O.P aus Korea und Cecilia Chung aus Hongkong. Regie führen Richard Lin und Alex Sand (Alarm für Cobra 11).

Ramin Bahrani (99 Homes – Stadt ohne Gewissen) verfilmt den Romanklassiker Fahrenheit 451 von Ray Bradbury für HBO.

Den Oscar hätte ich Son of Saul nicht unbedingt angedeihen lassen. Aber sein Regisseur Laszlo Nemes plant derzeit schon seinen zweiten Film: Sunset soll, wenn alles klar geht, im Jahr 2017 gedreht werden.

Der russische Regisseur Andrei Konchalovsky (The Postman’s White Nights) dreht wieder: Der Politthriller The Human Face befasst sich mit dem slowakischen Politischer Alexander Dubček.

The Truth and other Lies – so wird der nächste Film von Brian de Palma heißen. Eine schwarze Komödie, adaptiert vom gleichnamigen Roman Sascha Arangos. Es geht um einen Mann, der seine Geliebte verschwinden lassen will, nachdem sie schwanger wird und seine perfekte Fassade zu bröckeln beginnt.

Die Singer-Songwriterin St. Vincent gibt ihr Regiedebüt: für die weibliche Horror-Anthologie XX inszeniert sie eines der Segmente. Ihre Kolleginnen sind bislang Karyn Kusama, Jennifer Lynch und Jovanka Vuckovic.

Jonathan Rhys-Meyers und Antonio Banderas übernehmen die Hauptrollen im psychologischen Thriller Black Butterfly von Brian Goodman über einen Drehbuchautoren, der zum Schreiben gezwungen wird.

David Oyelowo produziert das Drama A Day in the Death of America und spielt darin auch eine Hauptrolle.  Es geht um zehn Kinder, die in den USA am 23. November 2013 durch Schusswaffen getötet wurden, ohne dass ihr Tod ein Medienecho hervorgerufen hätte.

Wie sympathisch: für How the Grinch Stole Christmas leiht Benedict Cumberbatch dem Grinch seine Stimme.

In der Neuauflage von Nosferatu wird Doug Jones, bekannt zum Beispiel aus Hellboy, als der titelgebende Vampir vor der Kamera stehen.

Erst vor zwei Wochen wurde bekannt, dass Joe Wright mit Darkest Hour demnächst einen Film über Winston Churchill drehen will. Aktuell ist nun Gary Oldman für die Hauptrolle im Gespräch.

The Jungle Book ist bei uns erst seit gestern in den Kinos, da arbeitet Disney schon wieder an einem Sequel. Was zu erwarten war.

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