TOP 10: MÄRZ 2016

Der März 2016 war nach dem überquellenden Wahnwitz des Jahresbeginns der erste entspannte Monat. Er zeichnet sich nämlich nicht in erster Linie durch Festivals aus, sondern durch Filme, die ich zum reinen Vergnügen sehen konnte. Ein paar Perlen aus der Monica Vitti-Reihe im Berliner Arsenal zum Beispiel, wo sich der Traum von L’avventura auf 35mm erfüllte. Hier ist das Meisterwerk gar nicht aufgezählt, denn es läuft sowas von außer Konkurrenz. Ärgerlich wurde es dafür mehrmals in der Sektion Filme-für-die-Uni. Im Rahmen meiner Manic Pixie Dream Girls-Forschung sah ich den wohl unsäglichsten Film seit Langem: Sweet November mit Charlize Theron als Todkranker. Lieber schnell wieder an L’avventura denken! Zu guter Letzt: ein paar zumeist durchschnittliche Pressevorführungen, diverse Mubi-Freuden und eine Entdeckung für alle Hauptstadtpflanzen: das Regenbogenkino in Kreuzberg hat kuschelige Sofas und bleibt bei dem tollen Programm leider völlig zu Unrecht oft leer.

01. Berlin Chamissoplatz von Rudolf Thome
02. Uccellacci e Uccellini von Pier Paolo Pasolini
03. Outer Space von Peter Tscherkassky
04. A Bigger Splash von Luca Guadagnino
05. Mad Max II – Der Vollstrecker von George Miller
06. Modesty Blaise – Die Tödliche Lady von Joseph Losey
07. The American Dreamer von L.M. Kit Carson & Lawrence Schiller
08. Nr. 1 – Aus Berichten der Wach- und Patrouillendienste von Helke Sander
09. Der Spion und sein Bruder von Louis Leterrier
10. Wrong von Quentin Dupieux

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