TOM TYKWER: EIN HOLOGRAMM FÜR DEN KÖNIG

Bei Filmen von Tom Tykwer weiß man nie, was man zu erwarten hat. So war das auch im Fall von Ein Hologramm für den König. Nun ja. Sagen wir mal so: das Filmplakat hat mir gut gefallen. Mehr dazu aber in meiner ausführlichen Kritik für filmosophie.com.

© Warner Bros./X-Verleih

„…Ich muss es leider sagen: das schicke Plakat führt in die Irre. Nicht, dass der Film überhaupt nicht hübsch wäre. Mit Sicherheit nicht sonderlich visuell virtuos, eher etwas uninspiriert, eben auch nicht anders als eine ordentlich gemachte Bausparwerbung. Die setzen ja heutzutage auch auf Emotion. In die Irre führt es vor allem deshalb, weil nicht wie auf dem Plakat Tom Hanks die Substanz ist, die die Leere der Wüste füllt. Viel eher ist Tom Hankswie ausgehöhlt und sucht Erfüllung in einem fremden Land. Visiert man mit solchen Filmen ein weibliches Publikum an, gießt man noch eine Klangschale Esoterik über ihnen aus und nennt sie Eat, Pray, Love. Tom Hanks ist aber ein Mann, und deswegen kommt er in Ein Hologramm für den König auch selbstverständlich der Arbeit wegen nach Saudi-Arabien. Seine Firma hat eine neue Telekommunikationstechnik entwickelt, bei der Hologramme zum Einsatz kommen. Und weil der König der Saudis mitten in der Wüste eine neue Hightech-Stadt aus dem Boden stampfen will, muss er als guter Sales-Mann natürlich hin. Fehlt nur noch der König…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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