KEVIN REYNOLDS: AUFERSTANDEN

Im Fall von Auferstanden ist schon der Filmtitel der größte Spoiler. Und das leider nicht nur, weil die zugrundeliegende Geschichte den meisten halbwegs bibelfesten Menschen bekannt sein dürfte, sondern auch, weil der Titel schon die Ausrichtung des Films komplett vorweg nimmt. Auferstanden fühlt sich an wie ein uninspirierter Gottesdienst – mehr dazu in meiner Kritik für filmosophie.com.

© Sony

„…Da sitzt man nun also und fühlt sich wie in einem Gottesdienst, in dem der uninspirierte Pfarrer mangels Ideen einfach noch einmal die Bibel nacherzählt. Die erzählerische Klammer vom sich erinnernden Clavius im Wirtshaus fügt sich dabei ganz ausgezeichnet der religiösen Propaganda: die Filmemacher können das künstlerische Freiheit nennen, und ein Mittel, um uns die Hauptfigur näherzubringen. Tatsächlich reibt uns die Inszenierung jedoch vor allem Eines unter die Nase: Clavius kann sämtliche Ereignisse bezeugen, es ist alles wahr. Kevin Reynolds und das Drehbuch lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass sich das auf der Leinwand Gezeigte vor zweitausend Jahren tatsächlich genau so zugetragen haben muss…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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