NEWS-FLASH DER WOCHE #26

Sehr erfreulich:

Nach seinem Überraschungs-Festivalerfolg Son of Saul hat László Nemes gerade die Finanzierung für seinen zweiten Spielfilm im Sack: Sunset, über eine junge Frau in Budapest kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Er ist der Beste! Adam Driver! Seine nächste Rolle spielt er im Film Paterson von Jim Jarmusch. Außerdem interessieren er und Rooney Mara sich für Rollen im kommenden Musical von Leos Carax.

Jetzt kennen wir’s endlich: das komplette Hauptprogramm des Sundance Film Festivals 2016. Was gäbe ich drum…

Karl Lagerfeld hat für Chanel einen Kurzfilm mit Kristen Stewart, Géraldine Chaplin, Jérémie Elkaim und anderen gedreht: Once and Forever ist ein Film über die Hölle des Filmemachens.

Die wunderbare Tavi Gevinson arbeitet weiter an ihrer Schauspielkarriere und hat sich neben Michael Cera und Abbi Jacobson eine Rolle im Ensembledrama Human People gesichert.

Aki Kaurismäki setzt seine Hafen-Trilogie (begonnen 2011 mit Le Havre) mit Refugee fort, einem Film über die derzeitige Flüchtlingskrise.

Hat Potential. Oder auch nicht.

Wim Wenders war in letzter Zeit nicht unbedingt ein Erfolgsgarant, aber Alicia Vikander kann eigentlich nichts falsch machen, oder? Gerade verhandelt sie um die weibliche Hauptrolle in seinem nächsten Film: Submergence.

Wie immer ist im Lineup kaum ein Name bekannt, aber aufs Slamdance 2016 würde ich trotzdem gehen. Allein wegen Rinko Kikuchi.

Mehr als unglaubliche 2500 Schauspieler haben sich für die Hauptrolle im Star Wars-Spinoff über Han Solo beworben. Darunter bekannte Namen wie Miles Teller und Dave Franco, Tom Felton, Ansel Elgort oder Aaron Taylor-Johnson.

Barbra Streisand plant ein Biopic über Katharina die Große. Ich bin gespannt.

Pamela Anderson kündigte kürzlich eine Zusammenarbeit mit Werner Herzog an und ich bin von dieser Kombination ein wenig überwältigt.

Sehr fragwürdig:

Nanni Morettis Mia Madre ist für Cahiers du Cinéma der beste Film des Jahres 2015? Ja, der war gut. Aber… der Beste?

Nichts gegen Reese Witherspoon. Aber muss sie wirklich die Entstehungsgeschichte der Barbie verfilmen? Ich weiß ja nicht… Meine große letzte Hoffnung dabei ist die Erinnerung an den wirklich großartigen Natürlich Blond.

Gabriele Ferzetti ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Der Schauspieler gab zum Beispiel den Playboy in Michelangelo Antonionis L’avventura.

Leave A Comment

Related Posts