CHARLIE KAUFMAN: ANOMALISA

Das ist schon etwas paradox – um nicht zu sagen anomal: dass ein animierter Stop-Motion-Film menschlichere Figuren aufweist als so mancher Spielfilm. Charlie Kaufman hat das mit Anomalisa geschafft – mit einem lächerlich kleinen Budget, eingesammelt per Crowdfunding. Aber mehr dazu in meiner ausführlichen Kritik für filmosophie.com.

© Paramount Pictures Germany

„Jeder kennt das: Die Chipkarte passt noch in den Kartenschlitz, aber das Lämpchen leuchtet trotzdem nicht grün, trotz mehrerer Versuche bleibt die Hotelzimmertür verschlossen. Das Wasser läuft viel zu heiß aus der fremden Dusche und der Anruf beim Zimmerservice beschert uns erst einmal das schläfrige Tüdelü der Warteschleifenmelodie. Wir kennen diese und ähnliche Situationen nur allzu gut, trotzdem sehen wir sie in Filmen nie. Es musste erst ein animierter Stop-Motion-Film daherkommen, um uns im Kino wieder etwas menschlichen Alltag zu zeigen…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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