NIMA NOURIZADEH: AMERICAN ULTRA

Zum ersten Mal seit über einem Monat war ich wieder im Kino und das war ein tolles Gefühl. Inklusive der neuen Sitze im Delphi Filmpalast, in denen ich es anders als früher auch länger als anderthalb Stunden ausgehalten hätte. Also: American Ultra. Die komplette Kritik zur Kiffer-Actionkomödie mit Kristen Stewart und Jesse Eisenberg steht auf filmosophie.com.

© Concorde Filmverleih GmbH

„Es ist kein Spoiler, zu verraten, dass der Protagonist aus American Ultra ein Schläferagent der CIA ist. Schon der Trailer kündigt Jesse Eisenberg und Kristen Stewart in einer Kifferkomödie an, die keine ist. Weil die Kiffer plötzlich aus ihrem Kleinstadttrott gerissen werden und Killermaschinen und Drohnen auf den Fersen haben. Knackige anderthalb Stunden Länge hat der neue Film von Nima Nourizadeh aufzuweisen, und das ist gemessen an den derzeitigen Sehgewohnheiten reichlich effizient. Der erste Mord geschieht trotzdem erst nach einer knappen halben Stunde. Es ist ein Doppelmord. Begangen mit einem handelsüblichen Löffel.

Wofür American Ultra die erste halbe Stunde braucht? Da müssen wir beispielsweise erfahren, dass Eisenbergs Figur Mike unter intensiven Panikattacken leidet, dass er sich einfach nicht dazu aufraffen kann, seine Kleinstadt zu verlassen, und dass er sogar einen gemeinsamen Pärchenurlaub in Hawaii deswegen platzen lässt. Dass er auf den richtigen Moment für einen Heiratsantrag wartet, sich Geschichten über einen abenteuerlustigen Affen ausdenkt und jeden Tag im örtlichen Supermarkt an der Kasse steht. Nicht zu vergessen das viele Gras, das das Leben eigentlich erst lebenswert macht. Und das alles, obwohl wir eigentlich schon ganz genau wissen, worauf das hier hinauslaufen wird. Als endlich der erste Kampf Mann gegen Männer über die Bühne gegangen ist, bricht bei Mike und seiner Freundin Phoebe die große Panik aus: denn sie wissen noch nicht, was wir wissen…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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