MEDIA MONDAY #224

Media Monday #224

1. Dune gilt meines Erachtens völlig zurecht als unverfilmbar, schließlich hätte Alejandro Jodorowsky das ganz sicher hingekriegt.

2. Eine der unlustigsten Komödien, die ich so in letzter Zeit gesehen habe war die 1992er RomCom Honeymoon in Vegas mit Nicolas Cage und Sarah Jessica Parker.

3. Der Plot von Der Marsianer ist eines dieser klassischen Science-Fiction-Themen, die momentan in Hollywood Konjunktur haben: Einsamkeit im Weltraum á la Gravity und Interstellar oder die kommenden Equals und Passengers. Weniger Monsterhorror, mehr menschlicher Psychohorror.

4. Lena Dunhams Tiny Furniture hat mich emotional tief berührt, weil ihre Lebenssituation in dem Film sich bemerkenswert ähnlich zu meiner anfühlt. Nur, dass ich nicht wieder bei meinen Eltern wohne.

5. Ich muss ja gestehen, dass ich die Begeisterung um Pixars Alles steht Kopf nie so richtig verstanden habe, denn letztlich war das nichts Neues, sondern nur eine Abstraktion des bisherigen Pixar-Erfolgsrezeptes. Schon clever gemacht und unterhaltsam, aber irgendwie auch recht brav und vorhersagbar.

6. Alte Berlinfilme wie Sinfonie der Großstadt oder Menschen am Sonntag gucke ich mir immer mal wieder ganz gerne an, einfach weil sich in den Straßen, die ich jeden Tag entlanggehe, so viele Geschichten verbergen.

7. Zuletzt habe ich Miranda Julys Debütroman The First Bad Man gelesen und das war im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend, weil ich noch nie etwas Unvorhersehbareres gelesen habe.

1 Comment

  • 2 Jahren ago

    Also Dune – Der Wüstenplanet von 1984 fand ich recht gut. Die neuere Produktion mit Uwe Ochsenknecht ist das genaue Gegenteil davon. Aber ich kann das ganze auch nicht mit den Büchern vergleichen, da mir die immer zu langatmig im Regal aussahen und ich daher noch nie zugegriffen habe.

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