MAY I INTRODUCE: OLIVIA COOKE

Die A-Listers, Bestverdiener und Oscarpreisträger von morgen (zumindest, wenn es nach mir geht). May I introduce…?

Photos: Chris Colls via Interview Magazine / Jessica Haye & Clarke Hsiao via Teen Vogue
Photos: Chris Colls via Interview Magazine / Jessica Haye & Clarke Hsiao via Teen Vogue

Auf diesem Bild ist zwei Mal die gleiche Frau zu sehen. Ja, wirklich. Und wenn das überhaupt für etwas spricht, dann doch wohl für Wandlungsfähigkeit = die wichtigste Eigenschaft einer Schauspielerin, damit wäre das geklärt, Punkt, aus. Es lohnt sich dann aber doch, einen etwas ausführlicheren Blick auf Olivia Cooke zu werfen.

Olivia Cooke, geboren am 27. Dezember 1993, ist die erste Schauspielerin einer Arbeiterfamilie aus dem Nordwesten Englands und beschäftigte sich schon zu Schulzeiten mit dem Theater. Auf dem Bildschirm tritt sie seit etwa 2012 auf den Plan. Zuerst in britischen Serien, ab 2014 dann erstmals auch auf der Kinoleinwand. Wer weiß, wenn sie in ein paar Jahren ein großer Star ist, wird man vielleicht von ihrer frühen Supernatural-Trilogie sprechen: mit The Quiet Ones und Ouija war zweimal der Horror vertreten und dazu kam eine Portion SciFi mit The Signal.

Olivia Cooke in "The Signal" © Capelight Pictures
Olivia Cooke in „The Signal“ © Capelight Pictures
Olivia Cooke in "The Quiet Ones" © Ascot Elite
Olivia Cooke in „The Quiet Ones“ © Ascot Elite
Olivia Cooke in "Ouija" © Universal Pictures International
Olivia Cooke in „Ouija“ © Universal Pictures International

Den großen Durchbruch schafft Olivia Cooke aber 2014 mit dem Indiedrama Me and Earl and the Dying Girl, in dem sie ein krebskrankes Mädchen spielt und auf dem Sundance durch die Decke geht. Plötzlich sind die kastanienbraunen Locken ab und alle Welt inklusive der Boulevardmedien interessiert sich für sie. Das erstaunliche dabei: über Cooke ist kaum etwas Persönliches im Web zu finden. Nicht einmal private oder offizielle Accounts auf Twitter oder Instagram scheint sie zu betreiben, und für eine Schauspielerin ihres Alters ist das, gelinde gesagt, ungewöhnlich. Dafür steigt gerade rapide die Zahl der Fanseiten an, und das will doch auch etwas heißen.

Olivia Cooke in "Me and Earl and the Dying Girl" © Fox Searchlight Pictures
Olivia Cooke in „Me and Earl and the Dying Girl“ © Fox Searchlight Pictures
Olivia Cooke in "Bates Motel" © Universal Pictures
Olivia Cooke in „Bates Motel“ © Universal Pictures

Und das dürfen wir in Zukunft von ihr erwarten:

Momentan ist Olivia Cooke regelmäßig in der US-amerikanischen Mysteryserie Bates Motel zu sehen, die die Vorgeschichte zu Alfred Hitchcocks Psycho in die heutige Zeit versetzt. In den USA ging gerade die Erstausstrahlung der dritten Staffel zu Ende. Zuletzt stand die Jungdarstellerin für das Indiedrama Katie Says Goodbye vor der Kamera, in dem sie eine 17-Jährige Kellnerin spielt, die sich prostituiert, um aus ihrer Kleinstadt in Arizona nach San Francisco zu kommen. Außerdem hieß es vor einer Weile, Cooke würde bald an der Seite von Alan Rickman in The Limehouse Golem zu sehen sein, allerdings taucht das Projekt mittlerweile nicht mehr in ihrer Filmographie auf. So oder so dürfte es sich lohnen, Olivia Cooke im Auge zu behalten.

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