BILDER DES TAGES: TINTYPE PHOTOGRAPHY

Auf einem international renommierten Festival als offizielle Fotografin zu arbeiten und all die großen Namen vor die Linse zu bekommen, muss toll sein. Und umso großartiger, wenn die eigene Arbeit dann auch noch eine derartige Aufmerksamkeit erhält wie die von Victoria Will. Die hat auf dem diesjährigen Sundance nämlich nicht einfach mit einer Spiegelreflex fotografiert, sondern mit einer uralten Kamera – Tintype heißt das Verfahren, für das unglaublich viel künstliches Licht nötig ist, damit die Modelle nicht minutenlang still verharren müssen. Viel genauer kann das aber die Künstlerin selbst erklären:

Die Fotografien von Will fluten gerade das Netz und sind an jeder Ecke zu bestaunen. Ich finde sie aber einfach so gelungen und besonders, dass sie unbedingt auch auf l’âge d’or vertreten sein müssen. Schließlich vernachlässige ich den Fotografie-Reiter dieses Blogs schon viel zu lange. Unternehmen wir also eine kleine Zeitreise in die 1860er Jahre mit meine liebsten Portrait-Aufnahmen. In dieser Reihenfolge: Robert Redford, Kevin Smith, Olivia Thirlby, Bob Odenkirk, Jason Schwartzman, Kristen Wiig, Vincent Cassel, Lena Dunham.

TINTYPE COPYRIGHT OF VICTORIA WILL

TINTYPE COPYRIGHT OF VICTORIA WILL

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Bilder via Boredpanda & Petapixel, mehr auf der Website von Victoria Will.

0 Comments

  • 2 Jahren ago

    Oh, das ist ja was für mich. Ich war früher nämlich mal in der Photo AG unserer Schule, musst du wissen, und da es zu der Zeit nur analoge Photographie gab, habe ich mich dort dann besonders mit dem Entwickeln und Erstellen der Abzüge beschäftigt. So Belichtungssachen finde ich spannend und die charakteristischen Eigenschaften von Material und Technik genauso. Es ist natürlich schön einfach, seine Bilder mit Photoshop nachzubearbeiten, aber es ist ein ganz anderer Bezug zur Materie, wenn man sie im physischen Kontakt beeinflussen kann. Toll! 🙂

    • 2 Jahren ago

      Aaach, frag mich mal. Ich liebe analoge Fotografie auch, obwohl ich sie ungern gegen das Digitale ausspiele. Hat beides was für sich. Nur bin ich leider nie dazu gekommen, Bilder selbst zu entwickeln. Eine eigene Dunkelkammer steht aber definitiv auf der Lebens-Wunschliste. Vorerst begnüge ich mich damit, mit abgelaufenem Film und gecrossten Dias etc. zu experimentieren. Hast du auch noch analoge Kameras?

      • 2 Jahren ago

        Nein, meine Kamera ist leider um den Jahrtausendwechsel auf einem großen Musikfestival gestohlen worden. 🙁
        Seitdem habe ich dann auch nichts mehr in dieser Richtung gemacht. Das mit der AG war natürlich super, weil wir da ein ganzes Labor mit Ausrüstung hatten, das traurigerweise von niemandem sonst genutzt wurde. Wir konnten dann richtig große Abzüge machen und mussten nichtmal etwas bezahlen. Sowas kann man daheim ja nie so nachmachen.
        Ich hätte auch tatsächlich Lust, gerade so mit langen und mehrfachen Belichtungen zu arbeiten. Da kann man ja an verschiedenen Stellen eingreifen. Man kann ja auch bei den Abzügen dann noch spielen, die Chemikalien unterschiedlich einsetzen und so. Ich find zwar Bildbearbeitung am Computer auch praktisch, aber wenn ich künstlerisch arbeiten würde, dann definitiv analog. Irgendwann…

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