MEDIA MONDAY #132

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Media Monday #132

1. Von der amerikanischen Filmindustrie würde ich mir eigentlich mal wünschen, dass sie mit der Wahl ihrer zu verfilmenden Stoffe etwas mehr Risiken eingeht und es jungen Filmemachern wieder leichter macht, praktische Erfahrungen zu sammeln.

2. Würde man ________ veröffentlichen, würde ich vermutlich sofort schwach werden, denn ________ . Och nö. Nach Weihnachten und Geburtstag ist mein Bedarf an neuen Konsumgütern erst einmal gedeckt. Und da demnächst auch allerhand Filme rauskommen, auf die ich mich sehr freue, wüsste ich nicht, was mich spontan so verführen könnte.

3. Es gibt ja so gehypte Filmstars wie etwa Tom Cruise, der/dem ich aber überhaupt nichts abgewinnen kann, weil dieser aalglatte, geleckte Scientology-Mensch einfach so derart unsympathisch ist.

4. Film-Blogosphäre war ja eines der geflügelten Worte im letzten Jahr und von Manifesten über Homepages bis hin zu Facebook-Gruppen hat sich da einiges getan in der letzten Zeit, von wirklichem Erfolg gekrönt war aber keines der Projekte. Wie ist deine Meinung zum Thema Film-Blogosphäre? Was wäre ein möglicher neuer Ansatz oder, ganz anders gedacht, muss sich in der Beziehung überhaupt etwas tun oder ist alles gut so wie es ist? Hm. Ich halte es schon für wertvoll, dass es eine gewisse Vernetzung gibt, denn von gemeinsamen Projekten, neuen sehenswerten Blogs oder mehr interessanten Kommentaren profitieren ja erstmal alle. Auch sich gegebenenfalls mal irgendwo Hilfe holen zu können, schadet nicht. Trotzdem gilt bei mir wie bei allem anderen auch: bloß keinen Stress. Durch Aktionen wie den Media Monday, Filmstöckchen und ähnliches hat sich mittlerweile durchaus eine Vernetzung in einem gewissen Rahmen gebildet. Wer will, soll das ruhig auch in anderen Projekten weiter vorantreiben. Aber wenn nicht, muss mehr doch auch gar nicht sein.

5. Kaufe ich mir ein Buch, erwarte ich mir auf alle Fälle, dass der Schreibstil nobelpreiskompatibel ist und ich beim Lesen noch was lerne.

6. Die Spezialeffekte in Serienproduktionen gehen weitgehend an mir Serienmuffel vorbei. Sehr begeistert bin ich aber immer wieder von den visuellen Goodies in Sherlock, die vornehmlich schriftliche Kommunikationsmedien ins Bild setzen.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war die eine Staffel, die es von der Miniserie Top of the Lake gibt und die war durchaus sehr sehenswert, weil die Atmosphäre stimmte, die Schauspieler sich von der besten Seite zeigten, Neuseeland so hübsch und Jane Campion sehr fähig ist.

0 Comments

  • 3 Jahren ago

    „Top of the Lake“ steht bei mir noch zur Sichtung aus, danke für die Erinnerung.

  • 3 Jahren ago

    Sehr empfehlenswert ist bei Frage 1 das Buch „Hollywood – Traum und Wirklichkeit“, in dem sechs Regisseure von ihren Erfahrungen in Hollywood erzählen und auch Vergleiche zur deutschen Filmindustrie ziehen. Dabei kommt das viel gescholtene Hollywood gerade bei Genrefilmen recht gut weg.

    http://www.kino-zeit.de/buecher/hollywood-traum-und-wirklichkeit-deutsche-regisseure-im-studiosystem

    • 3 Jahren ago

      Oh, das klingt tatsächlich ziemlich interessant. Danke für den Tipp!

  • 3 Jahren ago

    Film-Blogosphäre ja, aber bloß keinen Stress … das sehe ich auch so, denn es soll schon noch spaß machen und nicht zu einer lästigen Verpflichtung werden.

    5. Du hast in dem Fall auch so hohe Ansprüche. In dem Fall hole ich mir in Zukunft Buch-Tips von dir. 🙂

    • 3 Jahren ago

      Auf jeden Fall. Ich hab sogar ziemlich oft den Spleen, dass ich mir neue Bücher nicht kaufe, weil ich das Gefühl habe, die müssten sich erst noch bewähren. Tun sie das nicht, empfinde ich sie als Zeitverschwendung und lese doch lieber einen Klassiker der Weltliteratur. „Eva Luna“ von Isabel Allende kann ich zum Beispiel sehr empfehlen.

      • 3 Jahren ago

        Danke für den Tip. Ist notiert. „Das große Los“ ist schon mal hervorragend. 🙂

  • 3 Jahren ago

    Auch bei dir: 100 Punkte für Nr. 3 🙂
    Ja, dem kann ich zustimmen: Der Media Monday bringt schon eine gewisse Vernetzung und man hat einen schnellen Blick auf diverse Vorlieben.

    Ich muss mal schauen, was dieses Top of the Lake eigentlich ist. Das habe ich jetzt schon mehrfach gehört/gelesen.

    • 3 Jahren ago

      Genau, diese persönliche Note im MediaMonday finde ich auch total interessant.
      Und „Top of the Lake“ ist wirklich mal einen Blick wert.

  • 3 Jahren ago

    Tom Cruise mag ich z.B. als Mensch auch nicht, doch halte ich ihn für einen sehr fähigen Schauspieler. Ich finde das muss man irgendwie trennen. Zumindest verhagelt es mir den Filmspaß nicht.

    • 3 Jahren ago

      Normalerweise würde ich auch versuchen, das zu trennen, aber bei ihm kriege ich das irgendwie nicht hin. Für allzu fähig halte ich ihn dann doch nicht, auch wenn es sicher schlechtere Schauspieler gibt. Aber Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. In „Eyes Wide Shut“ fand ich ihn durchaus erträglich und in „Magnolia“ war er als unsympathischer Typ genau richtig besetzt.

  • 3 Jahren ago

    Endlich jemand, der meine Antipathie gegenüber Tom Cruise teilt! Ich muss zwar zugeben, dass er schauspielen kann, aber er ist wirklich einfach zu aalglatt geleckt und selbst-fokussiert.

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