MEDIA MONDAY #126

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Media Monday #126

1. Ich habe ja wirklich mal versucht, das Buch Fifty Shades of Grey von E.L. James zu lesen, weil ich ehrlich gesagt einfach mitreden können wollte, musste es dann aber bald zur Seite legen, denn einen derart grottigen Schreibstil habe ich nicht erwartet. Und bin ich bei meinen sonstigen Lesegewohnheiten auch nicht gewöhnt. Da konnten auch die zwei, drei redundanten expliziten Szenen nichts mehr rausreißen. Huuu, Skandälchen…

2. Ich glaube ich werde niemals in die Verlegenheit kommen, einen Film mit SchauspielerIn ________ zu sehen, denn ________ . So kategorisch würde ich nichts ausschließen wollen, denn viele mehrheitlich gruselige Darsteller haben auch mal eine Perle in ihrer Filmographie vorzuweisen. Außerdem soll man ja niemals nie sagen; schon gar nicht, wenn man sich mehr als nur hobbymäßig mit Film beschäftigt. Schauspieler, die ich nicht leiden mag, gibt es natürlich trotzdem. Tom Cruise zum Beispiel, oder Jennifer Garner.

3. Die Serie The Walking Dead mag ja ihre Qualitäten haben und erfolgreich sein, konnte bei mir aber überhaupt nicht zünden weil es darin um Zombies geht. Überraschung.

4. Wenn ein Film schon damit beginnt, dass eine Gruppe Teenager eine Autopanne in einem dunklen Wald hat, dann weiß ich: ok, vielleicht schließe ich doch manche Dinge kategorisch aus. Das ist so gaaar nicht mein Genre.

5. Größte Enttäuschung in der jüngsten Vergangenheit war für mich auf jeden Fall In China essen sie Hunde, weil ich mir von dem Film etwas wesentlich Originelleres erwartet habe als ich letztlich bekam. In der Rubrik 8 Augen für ein Halleluja haben wir das etwas näher ausgeführt.

6. Ganz ehrlich, neben Uwe Boll ist Peyton Reed einer der schlimmsten Regisseure, weil seine RomComs (schon das Genre ist schwierig, der Mann macht ja praktisch nichts anderes) unendlich blöde und einfallslos daherkommen. Während Trennung mit Hindernissen hab ich mich sogar als blöder Teenager im Kino zu Tode gelangweilt, der kommt bei mir also auf keinen grünen Zweig mehr.

7. Mein zuletzt gelesener Verriss war ________ auf ________ und der war ________ , weil ________ . Dazu müsste ja erstmal die Zeit da gewesen sein, um großartig Kritiken zu lesen.

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  • 4 Jahren ago

    Hingabe hat wohl nichts mit Skandälchen zu tun. Was sich so halbwegs durch deinen Montag zieht. Ich mag Cruise auch nicht, kenne aber einen Großteil seiner Filme. Manches sollte man wohl einfach nicht hinterfragen, sondern sich dran freuen, wie es ist. 😀

  • 4 Jahren ago

    Deiner Antwort zu 2 kann ich voll zustimmen, selbst Tom Cruise – den ich persönlich auch nicht so gerne mag – hat seine Sache in „Jack Reacher“ und „A few good men“ gut gemacht.

    „Fifty Shades of Grey“ habe ich hingegen sogar gelesen. Den Skandal kann ich weiterhin nicht nachvollziehen, auch ist es nicht gut geschrieben. Wenn ich aber bedenke, dass es ursprünglich als Fan Fiction entstanden ist, glaube ich verstehen zu können, warum es einigen so gefällt – es ist eben die klischeehaft-konservativ-reaktionäre Geschichte einer jungfräulichen Heldin, die durch bloße Liebe den zynisch-kalten Helden bekehrt. Und das trifft anscheinend die Sehnsüchte erstaunlich vieler Leser.

    • 4 Jahren ago

      Ja, da ist was dran, die Autorin hat in jedem Fall einen Nerv getroffen – und gleichzeitig wohl auch eine Goldader. Sowas finde ich als eine Art kulturanthropologisches Phänomen ziemlich interessant – das Buch selbst konnte ich trotzdem nicht ertragen. 🙂

  • 4 Jahren ago

    Bei Walking Dead geht es eigentlich gar nicht um die zombies 😉 Eher um die Probleme und Schwierigkeiten in der Gruppe. Die zombies sind eigentlich nur Schlachtbeiwerk. Das Gleiche hätte man auch postapokalyptisch aufziehen können wie bei Mad Max 1 😉

    Bin auch kein Fan von Cruise 🙂

    Punkt 4… so fangen wohl mindestens 100 Filme an 🙂

    • 4 Jahren ago

      Genau das ist eigentlich mein Punkt: ich schätze mal, dass ich einige Aspekte der Serie, wie technische Machart, Inszenierung und interpretatorische Hintergründe sicher auf irgendeine Weise anerkennen würde. Und trotzdem hat mein Gemüt schlicht und einfach kein Bedürfnis danach, sich Zombies oder andersartige Monster anzusehen. Vielleicht ist das ein Fehler.

      • 4 Jahren ago

        Das ist kein Fehler. Man muss nicht alles schauen und/oder mögen. Zum Glück sind ja auch die Geschmäcker verschieden 🙂

        Mich hat z.B. diese Serie „The Returned“ unheimlich in den Bann gezogen. Obwohl die Erzählweise für den ein oder anderen Gucker bestimmt mit „langweilig“ gleichgesetzt wird. Da gibt es nicht Berge von Action aber trotzdem geht es sehr in den psychischen Grusel.

  • 4 Jahren ago

    Da kann ich dem Wortman nur zustimmen. Die Zombies in „The Walking Dead“ sind eher das Setting bzw. die Einwirkung von außen, um gewisse Gruppendynamiken hervorzubringen. Aber die Serie hat auch Zombies, stimmt. Für mich steht das aber auf der Plus-Seite… 😉

    • 4 Jahren ago

      Ich war immer ein großer Zombie-Gegner. Ich mochte diese filme absolut nicht… bis Walking Dead kam. Klingt wie Reklame, ist aber nicht so gemeint.

  • 4 Jahren ago

    Jungs, wenn man keine Zombies mag, verbraucht sich die zwischenmenschliche Dynamik vielleicht schon recht flott. 😉
    Ich finde durchaus, daß die Seite manchmal plump und oft zu auffällig hinter Alibigemetzel zurücksteht – eine bestehende Schwäche der Serie, auch wegen ihres Formats. Andererseits können weite Teile der Zombieszenen auch von zermürbender Suspense sein, wenn man es zu- oder die Figuren nah genug an die eigenen Emotionen läßt.
    Wenn ihr Katrin von der metaphorischen Komponente des Zombiefilms überzeugen wollt, dann nehmt was prägnanteres, sprich Romeros Night of the Living Dead. Den würde ich jedenfalls wählen, wollte ich das Thema überstrapazieren. O:)

    • 4 Jahren ago

      Ha, ich überlege tatsächlich, ob ich mir Night of the Living Dead mal antun sollte. So aus rein filmhistorischem Interesse. Bisher kenne ich nur ein paar Ausschnitte aus Seminaren. Na, mal sehen.

      • 4 Jahren ago

        Das befürworte ich nicht nur, sondern wär auch gern Mäuschen. Immerhin warten schon Seiten von Notizen zu diesem Film bei mir darauf ausgewertet zu werden. Night of the Living Dead bietet sich allein aufgrund der Kompaktheit ja viel eher an, dir den Zombie in den Kopf zu treiben. Und sei es nur für anderthalb Stunden. Helfe auf Nachfrage auch gern nach. 😉

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