ROMAN POLANSKI: VENUS IM PELZ

Kürzlich ist mit Lou Reed einer der ganz großen verbliebenen Rockstars verstorben. Mein Lieblingssong seiner grandiosen Band The Velvet Underground ist schon seit Ewigkeiten „Venus in Furs“. Um das Lied geht es im gleichnamigen Werk von Roman Polanski zwar gar nicht, trotzdem musste ich diesen Film aber allerschnellstens sehen. Einen Ausschnitt aus meiner Kritik für filmosophie.com gibt es nun hier zu lesen.

© Prokino
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„…Ich erinnere mich noch gut an den Schauspielunterricht, den ich in der Schule fünf Jahre lang belegte. Damals bestand ein großer Teil des Kurses aus Improvisationsübungen, bei denen wir Gegenstände spontan zweckentfremden mussten. Es war schon manchmal surreal, wenn sich da erwachsene Menschen mit einer Gabel die Haare kämmten oder imaginäre Suppe aus einem Zylinder löffelten. Manchmal entstanden dabei aber auch diese kurzen magischen Momente, in denen alle ganz still wurden, weil sie verstanden, das vor ihren Augen gerade Tatsachen und Fantasie verschwammen, sich der Schauspieler ganz in seiner eigenen Fiktion auflöste. Ganz so funktioniert auch Venus im Pelz. Immer wieder muss sich der Zuschauer fragen, was er da eigentlich gerade sieht: ein Gespräch zwischen Regisseur und Darstellerin, zwischen zwei Bühnenfiguren, die pure Vorstellungskraft? Roman Polanski belässt uns in der Schwebe…“

Weiterlesen könnt ihr hier.

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